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Bürgermeisteramt Antequera, Tourismus.  Dieses Kloster, das erst 1580 fertig gestellt wurde, gehört der Gemeinschaft Madres Carmelitas de la Antigua Observancia (Gemeinschaft der Karmelitinnen Mütter der Alten Observanz). Das Äußere ist sehr nüchtern und das einzige herausragende Element ist der Bogen beim Eingang, dessen Zwickel mit Reliefs der Jungfrau Virgen und San Gabriel dekoriert sind, komponiert mit der Szene der Anunciación (Verkündigung), eine Vase mit Lilien in der Mitte rundet das Motiv ab. Im XVIII. Jahrhundert wurden zwei Abschnitte errichtet, der kurioser Aussichtspunkt und der Glockenturm. Im Innern wiederholt sich das Modell der maurischer Kirchen in Granada mit nur einem Kirchenschiff und eine durch Stufen erhöhte Hauptkapelle, beide Räume gedeckt mit Mudéjar-Kassettendecken. Der Rahmen der Hauptkapelle hat einen achteckigen Grundriss und wird unterstützt von  rüsselförmiger Stuckarbeit. Zeigen Sterne und Querstreben in den Seiten und « limas mohamares » Mohamar Kanten in den Ecken. In der Mitte hängt eine graziöse  Ananas, die von den Mozarabern ergänzt wurden durch Trauben und Perlen. Interessant sind auch die Fundamente und Architrave, die den Chor unterstützen, wie auch das Gitterwerk im Osten. Das ursprüngliche Altarbild der Kirche ist komplett verschwunden, mit Ausnahme einiger Überreste von San Elias. Skulpturen von Interesse sind San José de Andrés de Carvajal und ein schönes Bild der Jungfrau Virgen del Carmen, eine sehr lebhafte Komposition im Rokoko-Stil, geschaffen von  Diego Marquéz de Vega aus Antequera in 1787. Wir sollten unseren Besuch nicht beenden ohne die Fassade des Klosters ausgerichtet zur Straße Tintes zu betrachten. Sie zeigt eine sehr komplexe Komposition im manieristischen Stil, der an das Design von Melchor de Aguirre erinnert. Im Jahr 2012 wurde die Fassade restauriert von der Área de Patrimonio Histórico del Ayuntamiento de Antequera (Historischen Kulturabteilung des Bürgermeisteramtes Antequera).